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Wasserkraftwerk Manapouri, NZ

Bau eines zweiten Unterwassertunnels für das Wasserkraftwerk Manapouri zur Stromgewinnung. Das Wasserkraftwerk Manapouri ist der grösste Stromlieferant Neuseelands. Mit der Erweiterung soll die Stromerzeugung von bisher 565 MW auf 760 MW erhöht werden. Der zweite Unterwassertunnel von Manapouri befindet sich in neuseeländischem Naturschutzgebiet. Ökologisches Gedankengut wurde sorgfältig in die Gesamtplanung integriert. Von Anfang an mussten besondere Umstände wie Bodenbeschaffenheit, Felshärte, möglicher Bergschlag, Störungszonen und Bereiche mit brüchigem Fels in der Gesamtplanung berücksichtigt werden. Es wurde mit starken Wassereinbrüchen gerechnet.

 

Fokus

Für die anspruchsvollen Vortriebsarbeiten entwickelte die Rowa ein Logistiksystem der damals neuesten Generation für die Konsolidierung, bestehend aus Stahleinbau, Felsanker, Armierungsnetzen und Spritzbeton, und die Ver- und Entsorgung.

Die Nachlaufinstallation besteht aus zwei Hauptteilen, dem Nachläufer 1 mit einem Konsolidierungs- und einem Infrastrukturbereich und dem Nachläufer 2 mit einer Hängebühne und Ver- und Entsorgungs-einrichtungen. Der ganze Nachläufer 1 steht auf einem Schreitwerksystem, welches während des Vortriebs stationär ist und gleichzeitig mit der Tunnelbohrmaschine nachgesetzt wird. Der Nachläufer selbst wird mit der Tunnelbohrmaschine nachgeschleppt und gleitet beim Vortrieb auf dem Schreitwerk, welches zur Korrektur bei Verrollungen seitlich verschoben werden kann. Mittels diesem Schreitsystem können diverse Ausbau-sicherungsmittel wie Stahlbogen, eingespritzte Baustahlträger und Felsanker problemlos überschritten werden.


Rowa entwickelte eine besondere Vibrorinne mit Fingersieb, die als Separierungsanlage für das Ausbruchmaterial dient. Sie ist zwischen dem Übergabe- und dem Nachläuferband platziert und bewirkt, dass Gesteinsblöcke grösser als 250 mm aussortiert werden, während das feinkörnige Material auf das Nachläufer- bzw. auf das Schleppband abgegeben wird. Die grossen Blöcke werden über einen Kanal in die Tunnelsohle geleitet, auf Korngrössen kleiner als 150 mm zerkleinert und anschliessend einem Elevator zugeführt, der sich zwischen der Sohle und dem Unterdeck befindet. Dieser Lift fördert das zerkleinerte Ausbruch-material nach oben und wirft es zum anderen Material auf das Nachläuferband ab.

 

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Heinz Jenni
Tel: +41 55 450 20 30

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